Neue Kapläne bereit für den Dienst in Krankenhäusern

DSCN0623Mit einer feierlichen Zeremonie in der Evangelisch-Theologischen Fakultät (ETF) der Karls-Universität ging am Freitag, dem 2. Juni, die Ausbildung der Krankenhauskapläne zu Ende. Die sechzehn Absolventen des Kurses hatten ein Jahr lang darauf hingearbeitet, zu einem nützlichen Teil eines Krankenhausteams zu werden und dabei gleichzeitig ihre einzigartige Persönlichkeit zu bewahren. Eine ihrer Aufgaben wird es sein, Patienten, Angehörigen und Krankenhausmitarbeitern Hoffnung zu spenden. Viele von ihnen glauben fest daran, dass es ihnen gelingen wird, die Atmosphäre in ihrem jeweiligen Krankenhaus so zu verändern, dass Krankenhäuser als ein Ort der Gegenwart Gottes mit einer freundlichen Atmosphäre wahrgenommen werden und Beziehungen dort von Offenheit, Vertrauen und Respekt geprägt sind. Neue Kapläne bereit für den Dienst in Krankenhäusern weiterlesen

Tschechien in Wittenberg auf der Weltausstellung Reformation

foto Vl Zik (6).JPGDie größte Bibel der Welt, das Panorama einer mittelalterlichen Stadt oder der Segnungsroboter anstatt des Pfarrers. Das waren die Publikumsmagnete der Weltausstellung Reformation, die in Wittenberg an das 500. Jubiläum der europäischen Reformation erinnerte, nämlich an den Moment, als Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablass veröffentlichte. Tschechien in Wittenberg auf der Weltausstellung Reformation weiterlesen

Ein neues Logo für die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder

logo_vertikal barevnéDie Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder startete einen Aufruf, ein neues Logo für die Kirche zu entwerfen. Eine Auswahlkommission wählte aus 34 Entwürfen einen aus und empfahl diesen dem Synodalrat und der Synode. Auf der Synode präsentierte Zdeněk Šorm, der Leiter der Kommission und selbst Pfarrer und Künstler, die Ergebnisse der Kommission. Ein neues Logo für die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder weiterlesen

Tschechische Feierlichkeiten und neu erschienene Bücher zum Gedenken an die europäische Reformation

IMG_20171020_125311Die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder gedenkt im Jahr 2017 des 500. Jahrestages der Reformation. Am 10. September fanden die zentralen kirchlichen Feierlichkeiten in der Kirche von Ratibor bei Vsetin und in der gesamten Region statt, die in der lutherischen Tradition verwurzelt ist. Tschechische Feierlichkeiten und neu erschienene Bücher zum Gedenken an die europäische Reformation weiterlesen

Interdisziplinäre und internationale Konferenz für Soziologie und Soziale Arbeit an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Karlsuniversität

foto 6  fotka 3In der ersten Septemberwoche 2017 fand die siebte internationale Konferenz, zu der sich Soziologen und Sozialarbeiter treffen, statt. Der Grundstein zu dieser interdisziplinären Veranstaltung wurde vor einigen Jahren auf Initiative britischer und holländischer Soziologen und Sozialarbeiter gelegt. In den letzten Jahren hat sich der Radius und die Teilnahme der internationalen Konferenz auf Tschechien ausgeweitet; die diesjährige fand zum ersten Mal in Prag, in den Räumlichkeiten der Evangelisch- Theologischen Fakultät statt, mit ca. 50 Teilnehmern aus elf Ländern. Als thematischer Schwerpunkt der Konferenz wurde die Ausrichtung der Soziologie und Sozialarbeit in postsäkularen Gesellschaften ausgewählt. Interdisziplinäre und internationale Konferenz für Soziologie und Soziale Arbeit an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Karlsuniversität weiterlesen

Bulletin 42 – Advent 2017 Der Leitartikel

Liebe Leserinnen und Leser,

große Jubiläen gibt es in kirchlichen Kreisen, besonders in der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in den letzten Jahre wahrlich genug.

Im Jahr 2015 sind 600 Jahre seit dem grausamen Tod von Jan Hus vergangen, ein Jahr später 600 Jahre seit dem gleichen Tod von Hieronymus von Prag und dieses Jahr feiern wir das 500. Jubiläum des Beginns der Weltreformation, verkörpert vor allem in der Person Martin Luthers und verortet mit dem Thesenanschlag an der Schlosskirche in Wittenberg.

In dieser neuen Ausgabe unserer Evangelischen Nachrichten aus Tschechien können Sie von zwei Ereignissen lesen, die im Zusammenhang mit diesem Jubiläum unsere Kirche betreffen.

Das freut uns, aber gleichzeitig müssen wir auch über dunkle und schmerzhafte Seiten unseres Lebens schreiben, vor allem, was wir dagegen tun können. Dr. Denis Mukwege, dieser mutige und standhafte Arzt aus der Demokratischen Republik Kongo, kann uns hier in diesem Sinn ein schönes Beispiel sein. Von ihm erzählt Olga Navrátilová, Mitglied des Rates des Lutherischen Weltbundes.

Der Advent bringt uns Hoffnung, trotz allem Schlechten, das sich in unserer Welt so gerne ausbreitet. Er bringt uns die gute Nachricht davon, wer Herr über alles ist und von wem unsere Erlösung kommt. Das ist eine Botschaft, die besonders vor Weihnachten, verbreitet werden soll.

„Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit.“ (Hebr. 4, 14-16)

Jana_PliskovaJana Plíšková

Bulletin 41 – Sommer 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

soll sich die Kirche ums politische Geschehen kümmern? Ja, natürlich. Gegenüber dem Unrecht in der Welt können wir nicht gleichgültig sein und es kann uns auch nicht egal sein, wer in unserem Land regiert, ob die Regierung moralisch handelt und ob sie das Wohl ihrer Bürger oder nur ihr eigenes im Blick hat. Politik ist nicht schmutzig, wie es heißt und schon das ist gefährlich; Politik ist die Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten, die man nicht ganz aus der Hand geben darf – gerade weil wir Christen sind.

Bulletin 41 PDF

Daran erinnert der Ruf der Synode der EKBB zu den kommenden Wahlen in der Tschechischen Republik (Parlaments- und Präsidentschaftswahlen), den Sie in diesem Bulletin finden. Es ist eine Erklärung auf allgemeiner Ebene, die zugleich deutlich macht, dass den Synodalen, die wir gewählt haben und die daher für uns sprechen, nicht egal ist, wer sich wie um unser Land kümmert und eben auch, wen wir an die Spitze unseres Landes wählen.

Ich weise auch mit Freude auf ein Interview mit einem Mitarbeiter der EKBB-Zentrale hin, den viele von Ihnen persönlich kennen und der im März nach vielen Jahren offiziell seinen Dienst beendet hat, sich aber keinesfalls zur Ruhe gesetzt hat.

Von den weiteren Texten, die sicherlich interessant sind, erwähne ich nur einen Artikel aus der Rubrik Diakonie. Es lohnt sich die ungewöhnliche Geschichte von den Statuen der Diakonie Litoměřice/Leitmeritz zu lesen – sie ist lustig und hat ein gutes Ende.

Unsere nächste Ausgabe des Bulletins kommt erst in der Adventszeit. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute und sinnvoll verbrachte Zeit, Hoffnung und Frieden in allem was Sie tun und was Sie erwartet.

Jana_PliskovaFür den Redaktionsrat

Jana Plíšková