Wiedereröffnung des Erholungsheims “Sola Gratia”

P1040001Eindrucksvolle Natur, historische Architektur und multifunktionale Räumlichkeiten- das alles bietet das Erholungsheim “Sola Gratia”. Zum Jahresanfang 2016 hat die Diakonie der EKBB die Einrichtung übernommen und wiedereröffnet.

Das Gelände des Erholungsheims der Tagungsstätte befindet sich im Osten der Tschechischen Republik in der Stadt Bystřice pod Hostýnem am Fuße der malerischen Hostýský Hügel, deren Name sich von dem geschichtsträchtigen Wallfahrtsberg Hostýn (Hostein) herleitet.

Wie schon in der Vergangenheit kann das Freizeitheim “Sola Gratia” auf vielfältige Weise genutzt werden: für Familienfreizeiten, Kinder- und Jugendferienlager, Fortbildungen und geistliche Rüstzeiten. Außerdem werden für Amateur- und Berufsmusiker Weiterbildungen in geistlicher und weltlicher Musik angeboten.

Wir führen mit den musikalischen Weiterbildungen eine Tradition des Hauses fort. So gab es zum Beispiel schon Kurse für Chorleiter unter der Leitung renommierter Musiker wie Jaroslav Krček, Jiří Pavlica oder Lothar Mohn, dem ehemaligen Präsident des Verbandes Evangelischer Kirchenmusiker in Deutschland.

Eine einzige größere Veränderung gegenüber der Vergangenheit wird es geben: Das Freizeitheim wird fortan verstärkt für Bildungszwecke von diakonischen Einrichtungen und Schulen genutzt werden. Es wird auch Erholungsaufenthalte für die Klienten und Freizeiten für die Angestellten der Diakonie der EKBB geben. Zurzeit hat die Diakonie der EKBB ca. 1500 Angestellte in der Tschechischen Republik.

Seit Anfang des Jahres 2016 bietet das Haus für 40 bis 50 Gäste eine gutbürgerliche Küche an. Die Preise sind sowohl für Familien mit Kindern, als auch für Senioren erschwinglich.

Die Diakonie der EKBB erwägt auf lange Sicht auf dem Gelände ein Gemeinschaftszentrum und kleine, den Bedürfnissen sozial benachteiligter und sozial schwacher Menschen angepasste, Wohneinheiten zu errichten.

Den Grundstückserwerb des Freizeitheims “Sola Gratia” hat die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder durch Spenden ihrer Kirchenmitglieder und der ausländischen Partnergemeinden aus der Schweiz und Deutschland finanzieren können. Ursprünglich gehörte das Grundstück dem Fabrikbesitzer Karel Bazika aus Bystrice pod Hostynem. Er ließ sich 1938/39 vom bedeutenden Architekten Karel Kotas dort seinen Familiensitz bauen. Das Hauptgebäude ist ein Aushängeschild zeitgenössischer Architektur und verdient es, in seinem ursprünglichen Baustil erhalten zu werden. Auch dies hat die Diakonie bei ihren Erwägungen über den zukünftigen Ausbau des Geländes mit im Blick.

Adam Šůra

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