Bulletin 39 – Advent 2016

Verehrte Leserinnen und Leser, liebe Freunde,

foto hvězda k úvoduHiermit legen wir Ihnen eine neue Ausgabe, die Adventsausgabe unseres Bulletins vor. Die Artikel widmen sich dem Zeitraum vom Sommer bis zum Ende des Kirchenjahres, thematisch nicht adventlich, doch kommen die Artikel gerade im Advent zu Ihnen. Ein neuer Anfang, mit neuer Hoffnung.

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 Was verdient besondere Aufmerksamkeit?

Zum Beispiel das Gespräch mit Mikuláš Vymětal, einem Pfarrer der EKBB, der auch Pfarrer für Minderheiten genannt wird. Im Artikel erfahren Sie, welch weites Aufgabenfeld er hat; neben dem üblichen pfarramtlichen Dienst wendet sich seine Hilfe an Roma und Flüchtlinge, auch an Muslime allgemein, man hört von ihm aber auch überall da, wo Unrecht geschieht.

Sich dem Unrecht entgegenstellen sollte sich jede Kirche, zwei Beispiele, die die Stellung der EKBB betreffen, eventuell auch des Ökumenischen Rat der Kirchen in der Tschechischen Republik und weiterer Vereinigungen, finden Sie auch in diesem Bulletin. Sie beschäftigen sich mit dem Roma-Holocaust und mit verfolgten chinesischen Christen.

Gerne mache ich auf einen Text aufmerksam, der den Dienst von Kaplanen betrifft. Dieser Dienst hat sich nach dem Jahr 1989, nach dem Ende des kommunistischen Regimes entwickelt; heute ist es schon eine zahlenmäßig stattliche Gruppe, die sowohl in Krankenhäusern, wie in Gefängnissen und in der Armee ihren Dienst tut. Doch dass eine Frau Militärkaplanin ist und an einer Militär-Mission in Afghanistan teilnimmt? Und dass in Tschechien auf sie der Ehemann  – Pfarrer und drei noch nicht erwachsene Kinder warten?! Lesen Sie, was uns die liebenswerte Pfarrerin von dort mitteilt.

Ich bin überzeugt, dass Sie sicher auch weitere Artikel in unserem Bulletin ansprechen, die ich jetzt nicht besonders erwähnen möchte. Lesen Sie selbst.

Für den Redaktionsrat grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen Freude und Frieden in dieser hoffnungsvollen Zeit von Advent und Weihnachten.

jáJana Plíšková

 

 

 

Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;  auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, daß er’s zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. ( Jesaja 9,1.5-6)

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