Bulletin 41 – Sommer 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

soll sich die Kirche ums politische Geschehen kümmern? Ja, natürlich. Gegenüber dem Unrecht in der Welt können wir nicht gleichgültig sein und es kann uns auch nicht egal sein, wer in unserem Land regiert, ob die Regierung moralisch handelt und ob sie das Wohl ihrer Bürger oder nur ihr eigenes im Blick hat. Politik ist nicht schmutzig, wie es heißt und schon das ist gefährlich; Politik ist die Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten, die man nicht ganz aus der Hand geben darf – gerade weil wir Christen sind.

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Daran erinnert der Ruf der Synode der EKBB zu den kommenden Wahlen in der Tschechischen Republik (Parlaments- und Präsidentschaftswahlen), den Sie in diesem Bulletin finden. Es ist eine Erklärung auf allgemeiner Ebene, die zugleich deutlich macht, dass den Synodalen, die wir gewählt haben und die daher für uns sprechen, nicht egal ist, wer sich wie um unser Land kümmert und eben auch, wen wir an die Spitze unseres Landes wählen.

Ich weise auch mit Freude auf ein Interview mit einem Mitarbeiter der EKBB-Zentrale hin, den viele von Ihnen persönlich kennen und der im März nach vielen Jahren offiziell seinen Dienst beendet hat, sich aber keinesfalls zur Ruhe gesetzt hat.

Von den weiteren Texten, die sicherlich interessant sind, erwähne ich nur einen Artikel aus der Rubrik Diakonie. Es lohnt sich die ungewöhnliche Geschichte von den Statuen der Diakonie Litoměřice/Leitmeritz zu lesen – sie ist lustig und hat ein gutes Ende.

Unsere nächste Ausgabe des Bulletins kommt erst in der Adventszeit. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute und sinnvoll verbrachte Zeit, Hoffnung und Frieden in allem was Sie tun und was Sie erwartet.

Jana_PliskovaFür den Redaktionsrat

Jana Plíšková