EKBB besucht Partnerkirche in Südkorea

btyDer Synodalsenior Daniel Ženatý unternahm im Oktober 2019 einen seit langem vorbereiteten Besuch bei der Presbyterianischen Kirche in Korea, der Presbyterian Church of Korea (PCK). Die EKBB unterhält mit dieser Kirche schon lange freundschaftliche Beziehungen. In Prag versammeln sich regelmäßig in unseren Kirchen in Kobylisy und in Střešovice koreanische Christinnen und Christen.

Der Synodalsenior führte in Korea Gespräche mit der Kirchenleitung und mit den Dozenten der theologischen Hochschulen in Seoul und Gwangju.

Er traf sich mit der Vorsitzenden des Koreanischen Missionswerks, das in 127 Ländern der Erde Einsätze hat. Er besuchte auch eine neu gegründete Gemeinde unweit von Seoul. Daniel Ženatý predigte in zwei Gemeinden in Seoul und an der Universität in Gwangju. An beiden Hochschulen hielt er einen Vortrag zum Thema: „Die EKBB von der Unfreiheit zur Freiheit – der Übergang von einem totalitären Regime zur Freiheit.“

1.IMG-20191021-WA0007Der Synodalsenior hörte von den Christinnen und Christen in Südkorea, dass ihnen die Situation in Nordkorea am Herzen liegt. Sie beten dafür, dass das Land Freiheit erlangt und dass es zu einer Form der Vereinigung kommt.

Die Koreaner interessieren sich dafür, welche Erfahrungen unsere Kirche gemacht hat, als sie im vergangenen Jahrhundert zwei totalitäre Regime überstand. Unsere Erfahrungen helfen ihnen zu verstehen, was es heißt, in Unfreiheit zu leben. Sie verfolgten auch mit Interesse, wie wir den Übergang zu einer völligen finanziellen Unabhängigkeit in einer Zeit gestalten, in der nach Jahren steigender Mitgliederzahlen die Zahl der Mitglieder zurückgeht.

1.IMG-20191021-WA0003Dass wir voneinander wissen und für die Freiheit derer beten, die nicht in Freiheit leben, ist unerlässlich, betont der Synodalsenior.

Daniela Ženatá