Treue bis ins Grab

2. Jašek2 Vor einiger Zeit hatte Petr Jašek einen Traum. Einen Albtraum. Es war im Jahr 2013, als ihm träumte, er wäre in einer Zelle eingeschlossen, säße auf dem Boden auf eisigen Fliesen und schaute ins das, durch ein kleines Fenster oben in der verriegelten Tür herein strahlende Licht. Dieses Bild ließ ihn von da an nicht mehr los, umso mehr, als es zwei Jahre später, Ende 2015, Wirklichkeit wurde. Petr Jašek wurde im Sudan verhaftet und als Spion zu mehr als 20 Jahren Haftstrafe verurteilt. Dank der Bemühungen der tschechischen Regierung und der Botschafterin der Tschechischen Republik in Kairo wurde er im Jahr 2017 entlassen, in der offiziellen Version begnadigt von Präsident Al-Baschir. Über diese Ereignisse schrieb er ein Buch mit dem Titel „Gefangen mit dem IS: Glaube leben im Angesicht des Terrors“ (im Tschechischen: Snubní prsten za život – etwa Den Trauring gegen das Leben), das im November im Brunnen Verlag Gießen erscheint.

Petr Jašek ist ein Pfarrerskind, sein Vater war Pfarrer bei der EKBB. Er studierte an der Prager Universität für Chemie und Technologie (VŠCHT) und absolvierte ein postgraduales Studium am Institut für Hämatologie und Bluttransfusion (ÚHKT) in Prag, an dem er 20 Jahre lang arbeitete. In den folgenden zehn Jahren von 1992 bis 2002 war er Direktor des Krankenhauses Počátky (Potschatek). Danach absolvierte er ein weiteres dreimonatiges postgraduales Studienprogramm im Gesundheits- und Pflegemanagement in Israel. In den neunziger Jahren war er einer der Mitbegründer des tschechischen Zweigs der International Christian Association (ICA), der auf Deutsch etwa Hilfe der verfolgten Kirche heißt und dessen Aufgabe es ist, verfolgten Christen in vielen Ländern der Erde zu helfen. Dieser Arbeit widmet Peter sich jetzt voll und ganz. Er lebt mit seiner Frau Vanda in Buštěhrad (Buckov) und besucht die Gemeinde der Böhmischen Brüder in Kladno. Sie haben eine Tochter und einen Sohn und schon die erste Enkelin.

Warum trägt Ihr Buch ausgerechnet diesen Titel (im Tschechischen etwa „Den Trauring gegen das Leben“, Anm. d. Ü.)?

In den ersten zwei Monaten meiner Gefangenschaft war ich in einer Zelle mit Kämpfern des Islamischen Staats. Die wollten meinen Ring als Gegenleistung dafür, dass sie mit einem Nichtmuslimen zusammenlebten. Damit sie ihn mir nicht mitsamt dem Finger abnahmen, habe ich ihnen den Ring lieber direkt gegeben. Hinterher haben meine Frau und ich uns neue gekauft…

Als Direktor haben Sie im Jahr 2002 im Krankenhaus aufgehört, was kam dann?

Dann habe ich schon angefangen für die ICA, unsere Schwesterorganisation in Amerika, zu arbeiten. Ziel unserer Arbeit ist es, Christen in aller Welt zu helfen, die verfolgt werden und Verletzung erlitten haben, hauptsächlich weil sie ihren Glauben nicht ablegen wollten. Wenn ein Christ nämlich den ihm angebotenen islamischen Glauben ablehnt, dann müssen ihm als Warnung die linke Hand und der rechte Fuß abgeschlagen werden. So hat Mohammed das gesagt. Und das betrifft auch Kinder. Unser medizinisches Programm zielt daher darauf ab, Menschen zu helfen, denen entweder ein oder beide Gliedmaßen amputiert worden sind.

Das ist sicherlich eine Tätigkeit, die dem Menschen große mentale Stärke abverlangt, das ist nichts für jedermann. Wie sind Sie überhaupt darauf gekommen, dass Sie sich in diesem doch recht spezifischen Bereich engagieren wollen?

jašek3Das geht zurück auf das Jahr 1978, als ich auf dem Gymnasium war und meine Familie Verhören der StB ausgesetzt war. Mein Vater zeigte mir zu der Zeit ein Buch des rumänischen Juden Richard Wurmbrand, das das für mich wichtigste Werk nach der Bibel wurde. Richard Wurmbrand durchlebte 14 Jahre kommunistische Haft, er wurde zweimal gefangen genommen, drei Jahre verbrachte er in einer Einzelzelle, nur wenige überlebten das. Dank ihm habe ich verstanden, dass der Mensch, wenn er wirklich seinem Glauben folgt und im Vertrauen auf Gott lebt, sich nicht zu fürchten braucht. Wenn er Gott vertrauen möchte, dann gibt Gott ihm auch Kraft. Im Jahr 1992 dann, als ich schon an der Uni war, habe ich gemeinsam mit Stanislav Forejt nach dem Vorbild Richard Wurmbrands den tschechischen Zweig der International Christian Association gegründet, wobei die tschechische Organisation Pomoc pronásledované církvi (etwa Hilfe der verfolgten Kirche) heißt. Es ging uns darum, in Ländern zu helfen, die nicht frei sind, genauso wie die Menschen aus dem Westen zur Zeit des Totalitarismus uns geholfen haben. Ausschlaggebend für die Gründung im Jahr 1967 war tatsächlich Richard Wurmbrand. Zunächst ist es wichtig, sich gegenseitig darüber zu informieren, wer verfolgt wird und diesen und deren Familien dann zu helfen. Einmal in zwei Monaten erscheint ein Bulletin, das „Hlas mučedníků“ (Die Stimme der Märtyrer) heißt.

Aber wie sieht Ihre Tätigkeit in der Praxis aus? Wenn Sie zu Hause sind, woher wissen Sie, was Sie tun müssen?

 Auf der Erde gibt es ungefähr 70 Länder, in denen Christen verfolgt werden. Wir haben in diesen Ländern Zweigstellen und wissen daher, was wo notwendig ist. Wenn heutzutage irgendwo etwas passiert, dann weiß man das in dieser digitalisierten Welt sehr schnell. In Afrika gibt es in jedem Dschungel einen Mobilfunkbetreiber! Es gibt dort kein Wasser, keinen Strom, aber Handynetz. Ich bin dann Regionaldirektor geworden und war für die halbe Welt zuständig – von Pakistan über Europa bis ganz Afrika. Seit 2011 bin ich nur noch für Afrika verantwortlich, in Nigeria war ich in den letzten 15 Jahren fast 30 Mal, dort gab es mehrere schwerwiegende Fälle. In der Regel ist die ärztliche Versorgung eines Menschen, dem seine Gliedmaßen abgeschnitten worden sind, dort nicht auf dem Niveau, wie es notwendig wäre. So haben wir zum Beispiel im Norden Nigerias ein Prothesenlabor errichtet, in dem die modernsten Prothesen hergestellt werden können. Das Problem liegt eher darin, dass die Eingeborenen sich lieber mit einem Stumpf begnügen, als ein modernes Hilfsmittel zu tragen…

Sie sind ganz offensichtlich eine starke Persönlichkeit. Schließlich haben Sie eine Gefangenschaft in einer angsteinflößenden Welt hinter sich. Als Sie angefangen haben, müssen Sie sich diesen Risiken bewusst gewesen sein – wie sind Sie damit umgegangen?

Für mich war das eher eine Ehre. Es ging eher darum eine Schuld zu begleichen, etwas zurückzugeben, wie ich bereits gesagt habe. An die Gefahren habe ich nicht so sehr gedacht. Ich erinnere mich, als ich zum ersten Mal eine Bibel in den Iran oder nach Algier geschmuggelt habe, war das eine Ehre für mich. Außerdem ist ein wichtiger Aspekt, dass es um Hilfe von Christen für Christen geht. Es geht um die Zusammengehörigkeit der einzelnen Gliedmaßen zum Körper, so wie es der Apostel Paulus gesagt hat – wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit!

Warum sind Sie eigentlich damals in den Sudan gefahren?

Ich bin dort im Dezember 2015 hingefahren um Verletzungen und Verbrennungen für finnische Spezialisten zu überprüfen und zu dokumentieren. Es ging um den Sohn eines muslimischen Geistlichen, der während seines Studiums in Khartum zum Christentum konvertiere, was dort ein Kapitalverbrechen ist. Der Geheimdienst warf eine Brandbombe auf ihn, die einen Großteil seines Körpers verbrannt hat.

Wie sehr war sich Ihre Familie den Gefahren bewusst?

Meine Frau nimmt meine Arbeit als meine Berufung wahr, sie identifiziert sich damit. Manchmal hat sie mich sogar begleitet und auch meine Tochter war mit mir in Nigeria. Sie studierte damals im zweiten Jahr Medizin und konnte dort die Verbände anlegen – wer hat schon die Gelegenheit solche Erfahrungen zu sammeln?

Als Sie damals in den Sudan gefahren sind, haben Sie damit gerechnet, dass man Sie verhaften könnte?

Damit muss man rechnen, nur auf der anderen Seite – wenn man irgendwo 15 Jahre lang hinfährt und immer heile und nach Plan zurückkommt, dann gewöhnt man sich irgendwie daran. Und gerade für den Sudan habe ich in Wien problemlos ein Visum bekommen, sie haben mich dort freundlich angelächelt und mir die Hand gedrückt… Vier Tage nach Khartum, das ist doch nichts.

Und als Sie eingesperrt wurden? Haben Sie geglaubt, dass jemand von draußen einschreitet? Oder haben Sie gedacht, dass sie dort für immer bleiben würden? Hätte man Sie auch umbringen können?

Der Mensch passt sich langsam irgendwie an. Erst glauben Sie, dass das nur ein paar Tage dauert, dann vielleicht einen Monat und wenn es dann immer länger wird… Nach vier Monaten Verhör haben sie mich einem Richter vorgeführt, der sieben Paragraphen verlesen hat, laut denen sie mich beschuldigten. Zwei von ihnen waren mit der Todesstrafe belegt. Weitere vier Monate hat die Untersuchung durch den Staatsanwalt gedauert, dann erst hat das Gerichtsverfahren begonnen. Ich würde sagen, dass ich mich nach und nach daran gewöhnt habe, aber die Hoffnung, dass sie mich freilassen, ist immer geblieben. Ganz sicher. Auch konkrete Ereignisse haben mir Kraft gegeben. Zum Beispiel als in eine überfüllte Zelle mit unmenschlichen Bedingungen ungefähr 12 Eritreer dazu kamen und ich auf einmal die göttliche Eingebung hatte zu ihnen zu gehen. Es gelang mir, mich zu ihnen durchzudrängen und ihnen das Evangelium zu verkünden. Und da sind wir wieder beim Glauben. Ich habe ihnen davon erzählt, wie ich meinem Glauben gefolgt bin und sie waren davon ergriffen. Wir haben zusammen gebetet und auf einmal hatte ich das Gefühl, dass dies der Grund war, aus dem ich monatelang hier festsaß. Es störte mich nicht mehr, dass sich alles so zog, denn vielleicht hatte ich ja hier eine bestimmte Aufgabe von Gott zu erledigen!

Hatten Sie die Möglichkeit zu erfahren, was bei uns für Ihre Freilassung unternommen wurde? Wussten Sie, dass eine Petition unterschrieben und eine Gebetskette angeleitet wurde?

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Mir hat insbesondere der Besuch von unserem Konsul in Ägypten sehr geholfen; der erste war elf Tage nach meiner Verhaftung. Ich wusste, dass unsere Botschafterin in Ägypten ebenfalls radikale Schritte unternimmt. Aber von den Ereignissen hier bei uns erfuhr ich erst aus Briefen, die ersten kamen etwa nach drei Monaten. Die Situation war zu der Zeit besser als im letzten Gefängnis. Die Wärter verkauften dort neben Drogen auch Handys, so konnte ich wieder Anschluss an die Welt finden. Telefone sind zwar verboten dort, aber jeder hat eins. Es haben sogar die Gefangenen selbst mit Hilfe ihrer Smartphones die Petition für meine Freilassung unterschrieben – es kamen eine halbe Millionen Unterschriften zusammen! Oder ich konnte auf YouTube eine Demonstration für meine Freilassung vor der Botschaft des Sudans in Madrid sehen, da konnte ich meine Tränen kaum zurückhalten. Es hat mir auch sehr geholfen, dass im letzten Gefängnis eine Kapelle war.

Wie ist das möglich?

Es gab dort auch eine Moschee und weil dort auch Gefangene aus dem Südsudan waren, Christen, mussten sie ihnen verfassungsgemäß eine Kapelle zur Verfügung stellen, auch wenn das nur eine hergerichtete Zelle war. Als mein „Luxusaufenthalt“ in der Einzelzelle beendet war, kam ich in eine Zelle, in der hundert Menschen auf einmal waren, aber plötzlich hatten wir eine Kapelle. Ich habe mich oft mit zwei sudanesischen Pastoren unterhalten und die haben gesagt: „Du hast eine Bibel, also predigst du zuerst.“ Als ich noch auf meiner Einzelzelle war und die Bibel las, hatte ich einen ganzen Stoß Notizen vorbereitet und so konnte ich jetzt predigen. In einem Gefängnis im Sudan! Und das sogar fünfmal die Woche!

Ich verstehe, dass das sicher eine große Veränderung war, aber ich kann mir dennoch nicht ganz vorstellen, wie es Ihnen gelungen ist in der ganzen Zeit nicht aus dem inneren Gleichgewicht zu kommen.

Natürlich war ich nicht glücklich. Am schlimmsten war es immer morgens. Das erste Essen gab es immer erst um eins, das Trinkwasser war braun und man musste immer erst abwarten bis sich der Schlamm unten absetzte und natürlich überkamen mich auch depressive Gedanken. Als ich aber angefangen hatte zu predigen, da wurde diese morgendliche Trauer weniger. Die Gewissheit, dass Gott dort für mich Arbeit hatte, war eine große Sache. Am Anfang kamen zu den Gottesdiensten etwa 20 Menschen, aber nach und nach wurden es immer mehr und als ich 2016 am Heiligen Abend predigte, kamen mehr als 200 Menschen. Es kamen sogar Muslime. Am Ende war es mir fast egal wie lange ich dort noch blieb – ich würde dort so lange sein, wie Gott es für mich vorsah. Auch hier geht es wieder um den Glauben – wenn der Mensch sein Leben in Christus Hände legt, dann muss er damit rechnen, dass Gott ihn an Orte führt, die nicht unbedingt angenehm sind, denn der Bibel zufolge ist die Verfolgung der Christen ein untrennbarer Bestandteil ihres Lebens. Aber warum? Warum hasst die Welt Christen? Weil sie nicht von dieser Welt sind! Weil sie gefährlich sind! Weil der sudanesischen Präsident Al-Bashir Christen hasst.

Ich habe gehört, dass man Ihnen im Gefängnis angeboten hat Muslim zu werden und dass man Sie dann freigelassen hätte. Glauben Sie, dass man Sie wirklich entlassen hätte?

Ich muss kurz betonen, dass das ein Gefängnis des Geheimdienstes war. Die hätten mich freigelassen und das gehörig ausgenutzt, sie hätten daraus eine riesige Causa gemacht – wir haben einen europäischen Spion freigelassen!

Und waren Sie nie zumindest versucht diesem „Werden Sie Muslim“ nachzugeben? Ist doch egal, was Sie denen sagen, Sie verlassen den Sudan und bleiben Christ…

Nein, das war nie eine Versuchung für mich. Gerade weil ich diese Verfolgung als einen Teil des Lebens ansehe, habe ich mich nie gefragt – Gott, warum? Ich war in einer Zelle inmitten von Muslimen, ich habe nie gesehen wer mir die Faust ins Gesicht schlägt, wer mich verletzt. Sie haben fünfmal am Tag gebetet und ich musste mich währenddessen hinknien und in die Toilette schauen. Aber davor habe ich mich nicht gefürchtet, ich hatte eher Angst den Verstand zu verlieren. Wenn man unterernährt ist, blutarm, nicht schlafen kann… Aber ich habe die ganze Zeit über an die Kraft des Gebets geglaubt. Einmal habe ich mich um neun Uhr abends auf den Boden gelegt und bin wohlig eingeschlafen. Danach habe ich festgestellt, dass meine Gemeinde in Kladno um acht Uhr abends eine Stunde für mich gebetet hat, wo auch immer sie alle gerade waren. Es gibt dort eine Stunde Zeitverschiebung, also in Kladno wurde um acht gebetet und ich bin genau um neun Uhr eingeschlafen. So habe ich die Kraft des Gebets am eigenen Leib erfahren. Das war mehrmals so. Als sie mir mit einem Stock auf den Kopf schlugen, hatte ich Christus vor Augen, wie er geschlagen wurde. Den Schmerz habe ich nicht gespürt. Auch da habe ich anschließend erfahren, dass sie zu Hause für mich gebetet hatten…

Wie haben Sie eigentlich erfahren, dass Sie freigelassen wurden?

Ich war gerade draußen, im letzten Gefängnis konnten wir auf einen Hof nach draußen gehen und habe den 126. Psalm gelesen: „ Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden… Der HERR hat Großes an ihnen getan.“ Ich hatte das gerade zu Ende gelesen als ein paar Sekunden später der Aufseher kam und mir mitteilte, dass ich frei sei. Er hat das auf Arabisch gesagt und um mich herum brachen alle in Jubel aus.

Werden Sie sich nach dieser Erfahrung jemals wieder in ein so unsicheres, gefährliches Gebiet wagen?

 Wir haben auf der ganzen Welt ein großes Netzwerk von Mitarbeitern, die dasselbe tun wie ich. Abgesehen davon, bekäme ich in einigen Ländern nicht mal ein Visum. Und wenn ich eins bekäme, könnte das eine Falle sein. Ich muss auf jeden Fall sehr umsichtig sein. Ich will nichts riskieren. Jetzt, als Gesandter der ICA reise ich mehr in die Länder, die die Verfolgten unterstützen. Ich treffe mich immer noch mit verfolgten Christen, aber eher in Nachbarländern. Wichtig ist, dass sie wegen mir nicht in Gefahr geraten. Aber es stimmt, dass ich letztes Jahr wahrscheinlich am meisten gereist bin – die Gefangenschaft und dann das Buch, das in vielen Ländern herausgekommen ist, das sind Anlässe zu vielen Treffen und Konferenzen. Damit bin ich wirklich ausgelastet. Schauen wir, was der Herr weiter für mich vorsieht, ich werde mich sicher nicht dagegen wehren.

Jana Plíšková