Kategorie-Archiv: Aktuell aus der EKBB

Tschechisch-ungarische Diskussionen zur Rolle der Kirche in der Gesellschaft

2_IMG_20180228_083431Leitende Vertreter der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB) und der evangelisch-lutherischen Kirche in Ungarn (ELKU) trafen sich Ende Februar in Brünn. Sie sprachen unter anderem über das Schulwesen und die Finanzierung der Kirchen oder über Fragen der nationalen Identität. Tschechisch-ungarische Diskussionen zur Rolle der Kirche in der Gesellschaft weiterlesen

Chinesische Christen in der Tschechischen Republik

Erklärung des Synodalrats zur Ablehnung der Asylanträge chinesischer Christen

SAMSUNG CAMERA PICTURESNur acht chinesische Christen, die in der Tschechischen Republik um internationalen Schutz gebeten haben, bekamen vom Innenministerium Ende Februar einen positiven Asylbescheid. Die Entscheidung über die Anträge, die die Flüchtlinge Anfang des Jahres 2016 gestellt hatten, wurde mehrmals vertagt, 70 Asylanträge wurden schließlich abgelehnt. Chinesische Christen in der Tschechischen Republik weiterlesen

Erstes Treffen einer tschechisch-niederländischen Arbeitsgruppe

IMG_20180404_163744Am Ostermontag traf sich erstmals eine tschechisch-niederländische Arbeitsgruppe, die sich über drei Jahre dem Thema Säkularisierung widmen wird. Das erste gemeinsame Seminar fand vom 2. – 4. April 2018 in Horní Maršov (Marschendorf) im östlichen Riesengebirge statt, und zwar in den Räumen eines ehemaligen Pfarrhauses, das nach behutsamer Sanierung heute von einem Verein genutzt wird. Erstes Treffen einer tschechisch-niederländischen Arbeitsgruppe weiterlesen

Eine neue Partnerschaft

IMG_0840Seit die EKBB 2004 dem Lutherischen Weltbund beigetreten ist, erfahren wir diese Weltgemeinschaft in unterschiedlicher Weise als Bereicherung. Die Verbundenheit war in besonderer Weise beim Reformationsjubiläum im Jahr 2017 zu spüren. Bereits 2016 begannen erste Kontakte mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA). Der Kirchenkreis (Synod) aus dem Gebiet von La Crosse in Wisconsin war auf der Suche nach einer neuen Partnerschaft im mitteleuropäischen Raum. Nach anfänglichem Kennenlernen über Telefongespräche und E-Mails, kam im Juni 2017 eine Delegation der La Crosse Area Synod zum Besuch in die Tschechische Republik. Viele Gespräche und viele Besuche gaben den vier Besuchern einen Eindruck von Geschichte und Gegenwart der EKBB. Eine neue Partnerschaft weiterlesen

Der Ökumenische Rat lehnt die Besteuerung von zurückerstatteten Kirchengütern ab

ercDer Ökumenische Rat der Kirchen in der Tschechischen Republik hat mit Besorgnis auf Information reagiert, dass das Abgeordnetenhaus des Parlaments der Tschechischen Republik in einer ersten Lesung die Eingabe der Kommunistischen Partei in Böhmen und Mähren für eine Besteuerung der Restitution der Kirchengüter unterstützte. Der Ökumenische Rat lehnt die Besteuerung von zurückerstatteten Kirchengütern ab weiterlesen

Weltmissionskonferenz in Arusha, Tansania

Arusha, Tanzania, March 2018Die 14. Konferenz über Weltmission und Evangelisation fand vom 8.-13. März 2018 in der Stadt Arusha in Tansania statt. Wie üblich wurde sie von der Kommission für Weltmission und Evangelisation (CWME) des Ökumenischen Rates der Kirchen organisiert und diesmal nahmen über 1000 Delegierte aus protestantischen, orthodoxen, anglikanischen, katholischen und weiteren Kirchen teil. Aus der EKBB nahm der junge Theologe Pavol Bargár daran teil. Wir bringen hier Auszüge aus seinem Bericht: Weltmissionskonferenz in Arusha, Tansania weiterlesen

Reformationsjubiläum und Wege zur Versöhnung nach der samtenen Revolution

0iluWenn wir und heute fragen, wie die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB) mit ihrer veränderten gesellschaftlichen Position seit dem November 1989 umgeht, besonders im Blick auf Versöhnung und Vergebung, könnte der Blick auf die Reformation von Bedeutung sein. Das Reformationsjubiläum, Luthers Auftreten vor 500 Jahren, steht uns noch gut vor Augen. Reformationsjubiläum und Wege zur Versöhnung nach der samtenen Revolution weiterlesen

Wege zur Versöhnung und Vergebung in den tschechisch-sudetendeutschen Beziehungen. In persönlicher Blick.

zap_hr (1)Liebt. Vergebt. – „Aber in Bezug auf Sudetendeutsche? Das ist doch nicht so einfach!“ höre ich den Einwand.

Ich (Jahrgang 1952) bin im Sudetenland aufgewachsen, in dem einst deutschsprachigen Dorf Hackelsdorf /Herlíkovice an der oberen Elbe im Riesengebirge. Wir wussten nichts. Nichts von der ehemaligen Zweigstelle des KZs Groß Rosen. Keine Ahnung, was früher die Häuser waren – dass es eine Schule, eine Mühle, ein Geschäft und Kneipen gegeben hatte. Mit anderen Kindern schaute ich neugierig durch die Fenster in die leeren Holzhäuser am Berghang und stocherte mit Stöcken in den Gräben (vielleicht liegt da ein toter Deutscher?). Die Leute kannten sich untereinander nicht, jede Familie von woanders her zugezogen, misstrauisch. Es gab keine Vergangenheit, keine Gemeinschaft. Vielleicht – die Sehnsucht. Wege zur Versöhnung und Vergebung in den tschechisch-sudetendeutschen Beziehungen. In persönlicher Blick. weiterlesen