Kategorie-Archiv: Nezařazené

Bulletin 54 – Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser,

an einen Tornado wie den, der im Sommer Mähren heimgesucht hat, erinnern wir uns nicht. Er hatte die Stärke EF4, was auf der Skala der zweitstärkste ist. Und die Zerstörung war wirklich schrecklich. Es gibt Länder auf der Erde, wo Menschen sozusagen ganz „normal“ einem Hurrikan, Tornado oder weiteren solchen Phänomenen begegnen, wo sie das gewöhnt sind, wissen, wie man sich darauf vorbereitet, was zu machen ist. Aber in der Tschechischen Republik? Einen Hurrikan gibt es bei uns überhaupt nicht, einen Tornado hat es schon einmal gegeben, aber noch nie in so einer Stärke.  Mithilfe des Internets habe ich herausgefunden, dass eine Zerstörung von solcher Intensität Prag im Jahr 1119 getroffen hat, dies wurde angeblich in der tschechischen Chronik von Kosmas festgehalten. Aber solche Schrecken sind zum Glück mit etwas Gutem, Vorbildlichem verbunden.  Die finanzielle Hilfe für die verwüsteten Gemeinden erfolgte sofort und erreichte unglaubliche Ausmaße, dem Sturm selber vergleichbar. Und es freut mich, dass zur ganz wesentlichen Hilfe ausser ADRA und der Organisation „Mensch in Not“ auch die Diakonie der EKBB beigetragen hat. Große und wirksame Hilfe kam auch aus dem Ausland, besonders von deutschen Kirchen. Die genannten Organisationen sind außerordentlich wichtig, wären aber hilflos, wenn ich es nicht die Bürger-Gesellschaft gäbe. Diese riesige Geldmenge, die in diesen Institutionen gesammelt wurde, schickten normale Menschen aus unserem ganzen Land, wofür wir sehr dankbar sein müssen. Und so bleibt nur zu hoffen, dass wir  in der Tschechischen Republik nicht anfangen müssen uns  an Tornados zu gewöhnen.

Gerne würde ich noch auf die Persönlichkeit von Svatopluk Karásek hinweisen. Um wen es da geht, erfahren Sie im entsprechenden Artikel, ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass er durch seine Persönlichkeit, sein Wirken und vor allem durch seine Lieder wirklich eine ungeheuer große Zahl von Menschen beeinflusst hat, und bei weitem nicht nur aus christlichen Kreisen. Und das Regime hat ihn nicht gebrochen, auch wenn es sich sehr darum bemühte.

Der Sommer ist schon lange vorbei, die Weihnachtszeit liegt vor uns und damit auch die Freude, die uns weder ein Tornado noch andere Widrigkeiten nehmen können. Glauben wir es.

Im Namen der Redaktion wünsche ich Ihnen Frieden

Jana_PliskovaJana Plíšková

Bulletin 53 – Sommer 2021

Liebe Freunde, liebe Leserinnen und Leser,

in unserer letzten, Oster-Nummer, konnte ich nicht anders als mich auch dem Thema Covid-19 zu widmen. Im Frühjahr waren die statistischen Zahlen, wenigstens in Tschechien, ziemlich alarmierend. Seit dieser Zeit hat sich die Situation um ein Vielfaches verbessert und aufgrund der zugänglichen Daten habe ich den Eindruck, dass es anderswo auch so ist, wenigstens in Europa.

So eine „Pest-Attacke“ haben wir bis jetzt noch nicht erlebt, so lassen Sie uns hoffen, dass wir daraus Lehren gezogen haben. Und es bleibt uns nichts anders übrig als zu hoffen, dass sich nach den Sommerferien nicht das letztjährige Szenario wiederholt! Aber wie steht es mit der weiteren „Pest-Attacke“ – in Weissrußland? Dort hat sich seit Ostern überhaupt gar nichts verändert, und das Szenario ist immer noch einund das selbe.

Wir sind machtlos, wir können fast nichts tun. Zu beiden Themen kehren wir in diesem Bulletin zurück – in  einer „Schweigeminute“ und einem Bericht von zwei weissrussischen Gottesdiensten.

Und was ich noch gerne erwähnen würde, das ist das Thema LGBT. Denn in unserer Kirche ist uns diese Gemeinschaft nicht gleichgültig, bis jetzt haben wir auf diesem Gebiet drei Diskussionen organisiert und es kann uns erfreuen, dass daran unter den Evangelischen Interesse besteht.

Es tun sich auch positive Dinge. Halten wir uns an der Hoffnung und Gottes Friede sei uns nahe.

Jana_PliskovaMit vielen guten Wünschen für den ganzen Redaktionsrat

Jana Plíšková

Bulletin 52 – Ostern 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Im letzten, dem Weihnachts-Bulletin, haben wir über einige große historische Jahrestage geschrieben. Dieses Mal ist es anders, es fällt mir nur ein Jahrestag ein und dazu ein ziemlich paradoxer. Es ist nämlich gerade ein Jahr her, seit wir, eine große Mehrheit, zu Hause eingeschlossen sind, weil uns von draußen ein höchst ungebetener Besucher bedrängt, Coronavirus genannt. Und irgendwie wird es nicht besser, die Zahlen sind eher unerfreulich, zuweilen sieht es hoffnungsvoll aus, aber dann kommt wieder ein Sprung zurück, es geht andauernd nach oben und wieder nach unten…

Wir versuchen so gut es geht normal zu leben, aber wir schaffen das nicht so recht, wir sehen unsere Angehörigen nicht, wir haben Bedenken im Blick auf die, denen wir begegnen, mit einem Kameraden auf einen Kaffee oder ein Bier zu gehen, das kommt uns fast schon wie ein schöner Traum vor.

Was bringt uns diese Zeit Gutes? Jede schlechte Etappe hat doch auch ihr Gutes, und in diesem Fall auch für uns wichtige Seiten. Das Leben wurde nicht angehalten! Ja, viele Menschen sterben, und das tut uns weh, aber sehr viele sind auch wieder gesund geworden und Kinder werden geboren, so als wäre nichts! Zum Glück erscheinen auch weiterhin gute Bücher, wir haben also etwas zum Lesen, seien wir dafür dankbar! Und nicht nur Bücher, es entstehen auch sehr gute Filme, Theatervorstellungen – und dass die Menschen sich nicht vom Virus kleinkriegen lassen, das ist doch auch eine gute Nachricht, es ist nicht alles schlecht!

Um wenigstens etwas von dem zu erwähnen, was Sie im neuen Bulletin lesen, möchte ich auf zwei junge Pfarrer hinweisen, die sich Pastoral Brothers nennen. Diese wollen sich sicher auch nicht vom Virus zum Schweigen bringen lassen. Die Beiden sind Pfarrer und gleichzeitig ein bisschen Schauspieler in einem, die Hoffnung bringen, Freude, aber was ganz besonders wichtig ist – sie sprechen auch erfolgreich die atheistische Mehrheit der Tschechen an! Und das will schon etwas heißen! Schauen Sie sich die Beiden an; und halten wir uns alle an die Hoffnung, die von Oben kommt.

Jana_PliskovaFür den Redaktionsrat

Jana Plíšková

Bulletin 51 – Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser,

Auf große und größere Jahrestage ist es immer gut hinzuweisen. Ihre Bedeutung verliert sich nicht, sie gilt immer, heute genauso wie vor einigen hundert Jahren. Jahrestage soll man sich bewusst machen.

Diesmal bieten wir drei Jahrestage an und alle sind mehr oder weniger mit der Existenz unserer Kirche, der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, verbunden.

Die Schlacht auf dem Weißen Berg hat am 8. November 1620 stattgefunden. Es sind also genau 400 Jahre, und wie damals, so fällt auch der Jahrestag am 8. November auf einen Sonntag. Das Gedenken an diesen Jahrestag wurde lange vorbereitet, doch wegen der Covid-19 Pandemie musste es stark reduziert werden, was aber die Bedeutung dieses Jahrestages keinesfalls mindert! Was bedeutet für Böhmen die Schlacht selber und die Zeit danach, der dreißigjährige Krieg und die „dunkle Zeit“? Während der gewaltsamen Rekatholisierung ging bis zu einer halben Million Einwohner ins Exil. Es ist ein tiefer Einschnitt, dessen sich die Angehörigen der protestantischen Kirchen, aber auch der katholischen Kirche bewusst sind. Und so versuchen die Kirchenvertreter bei den „alljährlichen Feiern“ eine gemeinsame Stellung zu diesem Ereignis zu finden. Und ich denke, dass dies in den letzten Jahren gelingt.

Der zweite Jahrestag knüpft an den ersten an. Vor 350 Jahren starb Jan Amos Comenius, Bischof der Brüderunität, Pädagoge und Philosoph, „Lehrer der Völker“, auch er wurde gezwungen, in der besagten „dunklen Zeit“ aus unserem Land definitiv wegzugehen.

Der dritte Jahrestag gehört nun schon in unsere Gegenwart, in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, in die Zeit der kommunistischen Tschechoslowakei. Unter mehr als zweihundert vom damaligen Regime Hingerichteten war eine einzige Frau, die hervorragende Juristin Milada Horáková.  Ein Mitglied der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder. Dieses Jahr im Juni waren es 70 Jahre seit ihrer Ermordung.

Liebe Freunde, die Bedeutung von Weihnachten verändert sich nicht, das Coronavirus wird daran nichts ändern, höchstens die Bedeutung von Weihnachten noch vertiefen.

Halten wir uns an die Hoffnung in guten und schlechten Zeiten!

„Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der HERR hat Großes an ihnen getan!“ (Psalm 126,1-2)

Jana_PliskovaFür den Redaktionsrat

Jana Plíšková

Bulletin 50 – Sommer 2020

Lieber Leserinnen und Leser,

es ist sicher, dass die klimatischen Veränderungen, unter anderem die Trockenheit, uns alle wirklich bedrohen. Nur in der Tschechischen Republik scheint dies gerade nicht sehr wahrscheinlich zu sein. Wir haben Juni, aber der Sommeranfang lässt auf sich warten. Die Hitze, die uns einige Jahre zu dieser Zeit schon ziemlich geplagt hat, scheint weit entfernt zu sein, es regnet und regnet. Einstweilen wenigstens. Freuen wir uns darüber! Die Welt bewegt immer noch das „chinesische Virus“, hoffen wir, dass dieses Virus allmählich am Verschwinden ist, wir sind dankbar, dass die Epidemie in unserem Land sehr gut bewältigt wurde und dies wünschen wir auch Ihnen in anderen Teilen der Welt. Bitten wir für die ganze betroffene Welt.

Es ist fast unglaublich, wie in unserer Gesellschaft in der Zeit der Pandemie ein Zusammenhalt zum Ausdruck kam, wie Menschen Mund- und Nasenschutz nähten und verteilten, wie aufopfernd, wirklich bis an die Grenze ihrer Kräfte die Menschen im Gesundheitswesen, die Mitarbeiter in den Seniorenheimen und so weiter und so weiter arbeiten.

In diesem Zusammenhang erwähne ich auch gerne unsere Pfarrer, die Pfarrerinnen und Pfarrer der EKBB, aber sicher wird das auch in anderen Kirchen ähnlich sein. Gottesdienste konnten zwar nicht stattfinden, aber die Pfarrer hatten paradoxerweise mehr Arbeit als üblich! Damit wir nichts verpassen, haben sie on-line Gottesdienste vorbereitet. Und gerade in die Mitte der Zeit, in der sich das heimtückische Virus verbreitet hat, fiel das Osterfest!

Der Pandemie haben wir auch einige Artikel in diesem Bulletin gewidmet. Gerne würde ich Sie auch auf den Artikel darüber hinweisen, wie ein tschechischer Pfarrer in der schottischen Kirche, in Lockerbie, lebt. Im Zusammenhang mit der Pandemie hat auch er es nicht leicht, auch er bereitet Gottesdienste über das Internet vor, von Kameras aufgenommen, und dazu bereitet er die Liedtexte vor…

Liebe Freunde, ich wünsche uns allen, dass der pandemische Sturm bald vorüber ist, und dass wir die Sommerzeit frei und sinnvoll verbringen können.

Friede sei mit Ihnen.

Jana_PliskovaFür den Redaktionsrat

Jana Plíšková

 

Bulletin 49 – Ostern 2020

Unsere lieben Leser,

unser vorösterliches ökumenisches Bulletin ist für Sie vorbereitet. Ostern – das ist eine konstante Sicherheit, Ostern wird es geben ohne Rücksicht darauf, dass sich über die Welt unverfroren ein freches Virus verbreitet; die Herrschaft Jesu kann es damit nicht bedrohen.

Soweit es um die Texte in dieser Ausgabe geht, würde ich Sie gerne auf das Gespräch mit dem Pfarrer unserer Kirche Tomáš Jun hinweisen. Tomáš Jun hat sich zu einem ziemlich mutigen Schritt entschlossen, er hat sich nämlich der stark vor sich hinsterbenden Gemeinde in Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe) angenommen und die Veränderungen, die sich in der kurzen Zeit seines Wirkens ereigneten, ließen sich beinahe als Wunder bezeichnen. Für Tomáš war es nämlich eine wahrhaftige Herausforderung – wie kann eine Gemeinde in einer Kreisstadt mit 95 000 Einwohnern ganz aussterben? Das ist doch nicht möglich! Sehen Sie also, was dem 34-jährigen Pfarrer schon gelungen ist und was er vorhat weiter zu tun. So sei die Arbeit von Tomáš Ermutigung für unser Wirken, denn er gibt uns die Gewissheit, dass auch scheinbar hoffnungslose Dinge einen Sinn haben, sie können einen gewaltigen Nutzen und Freude bringen.

Und das Zweite, was ich erwähnen möchte und es scheint auch fast unmöglich zu sein, ist das Wirken eines Vereins mit dem Namen „Eine Million Momente für die Demokratie“. Zwei jungen Leuten, Gründern dieses bürgerlichen Widerstands, ist es gelungen, einen Widerspruch des tschechisches Volkes gegen die Regierung in Gang zu bringen, der eigentlich irgendwie nicht mehr in die heutige Zeit zu gehören scheint. Die Teilnahme an Demonstrationen, die von „Eine Million Augenblicke—“ organisiert werden, ist eindeutig am größten seit der Samtenen Revolution im November des Jahres 1989, sie nähert sich zahlenmäßig fast dem November 1989!

Liebe Freunde, das Virus wird die Welt nicht aus den Angeln heben. Ach dass uns Ostern Frieden und Hoffnung bringe, die die Sorgen unserer Welt weit übersteigen – in allen Richtungen!

Jana_PliskovaFür den Redaktionsrat

Jana Plíšková

Sie alle bewegen sich einfach nur. Interview mit Tomáš Jun

2.17 (2)Es öffnet mir ein etwas legerer, höflicher junger Mann mit einer Zigarette zwischen den Fingern, gefolgt von einem großen, gutmütigen Hund.  Tomáš Jun ist ein Pfarrer am Beginn seines Dienstes wie andere. Nur, dass er sich für die Kirchengemeinde in Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe) entschieden hat, deren Situation sich rasant verändert. Alles deutet jedoch gerade darauf hin, dass es die richtige Entscheidung war. Im Vergleich zur Vergangenheit sind die Aussichten ziemlich hoffnungsverheißend. Tomáš Jun hat evangelische Theologie studiert. Das Vikariat absolvierte er im Prager Stadtteil Libeň und 2018 wurde er in Ústí nad Labem in sein Amt eingeführt. Gemeinsam mit ihm zogen seine Frau, Absolventin des Studiums der pastoralen und sozialen Arbeit an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Karlsuniversität, und seine zwei, noch sehr kleinen, Söhne um. Die Villa, welche das evangelische Pfarrhaus beherbergt, ist uralt. Im Amtszimmer hängen ein paar Fotos, eins davon von einer Konfirmation Anfang der 1950er Jahre. Es waren damals 50 Konfirmanden und die Gemeinde hatte insgesamt an die 4000 Gemeindeglieder (!). Zehn Jahre später waren es schon nur noch ein Zehntel so viel. Sie alle bewegen sich einfach nur. Interview mit Tomáš Jun weiterlesen

EKBB besucht Partnerkirche in Südkorea

btyDer Synodalsenior Daniel Ženatý unternahm im Oktober 2019 einen seit langem vorbereiteten Besuch bei der Presbyterianischen Kirche in Korea, der Presbyterian Church of Korea (PCK). Die EKBB unterhält mit dieser Kirche schon lange freundschaftliche Beziehungen. In Prag versammeln sich regelmäßig in unseren Kirchen in Kobylisy und in Střešovice koreanische Christinnen und Christen. EKBB besucht Partnerkirche in Südkorea weiterlesen

Besuch aus Glasgow in Prag

4 Glasgow1 (1)In der zweiten Adventswoche waren bei uns in der Gemeinde Dejvice in Prag 6 sechs Mitglieder der Gemeinde Wellington in Glasgow zu Gast. Ihr Besuch sollte ein erster Schritt zu einer möglichen Partnerschaft zwischen unseren beiden Gemeinden sein. Vor einiger Zeit hatte unser Gemeindevorstand beschlossen, eine Verbindung zwischen uns und einer Gemeinde in einem anderen Land zu prüfen. Es wurde eine kleine Gruppe von vier Freiwilligen gebildet, bestehend aus unseren beiden Pfarrern, unserer Gemeindesekretärin und mir, um diese Angelegenheit voranzutreiben. In Zusammenarbeit mit David Sinclair, einem Pfarrer der Kirche von Schottland, der hier in Prag mit der Abteilung für Ökumene und Internationale Beziehungen der EKBB zusammenarbeitet, kam die Idee auf, mit der Gemeinde Wellington Kontakt aufzunehmen. Der Adventsbesuch war die erste Frucht dieses Kontakts. Besuch aus Glasgow in Prag weiterlesen

Professor Petr Pokorný (1933–2020)

9.Petr Pokorný_cb (2)In den frühen Morgenstunden des 18. Januar 2020 starb Petr Pokorný, Professor für Neutestamentliche Studien an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Karlsuniversität, im Alter von 86 Jahren im Kreise seiner Familie. Mit ihm verloren die Fakultät und die Kirche einen herausragenden und beliebten Lehrer, einen scharfsinnigen Forscher von internationalem Ruf und einen unermüdlichen Organisator wissenschaftlicher Arbeit, dessen tiefgreifende Gelehrsamkeit in Bibelstudien, Theologie, Philologie und Philosophie mit der freundlichen und offenen Gewissheit eines Zeugen des christlichen Glaubens verbunden war. Professor Petr Pokorný (1933–2020) weiterlesen