Kategorie-Archiv: Nezařazené

Positive Energie für die Gesellschaft

8.z internetu (1)Am 25. Februar 2018 – fast 70 Jahre nachdem die Kommunisten in der Tschechoslowakei die Macht ergriffen, gründeten zwei Studenten der Evangelischen Theologischen Fakultät der Prager Karlsuniversität Mikuláš Minář und Benjamin Roll eine Organisation, deren Ziel es ist, die Demokratie in der Tschechischen Republik zu schützen. Die beiden merkten, dass die Demokratie in Gefahr ist, vorrangig durch die Person des Premierministers der Republik Andrej Babiš.  Positive Energie für die Gesellschaft weiterlesen

Ein Rückblick auf die Geschichte der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Prag, 100 Jahre nach ihrer Gründung

01-retezAls die Evangelisch-Theologische Fakultät 1919 gegründet wurde, war dies für Studenten seit Jahr­hunderten die erste Möglichkeit, in den Ländern der böhmischen Krone offiziell evan­geli­sche Theologie zu studieren. Vor dem Ersten Weltkrieg war Böhmen Teil des katholischen Öster­reichs gewesen, und dort gab es viele Einschränkungen für Protestanten. Wer den Beruf des Pfarrers ausüben wollte, musste zum Studium nach Wien gehen. Ein Rückblick auf die Geschichte der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Prag, 100 Jahre nach ihrer Gründung weiterlesen

Die Evangelisch-Theologische Fakultät feiert ihr hundertjähriges Bestehen

7. 1.Prof_Manfred-Oeming_100_Years_David_Rafael_Moulis_2019-14Unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Gründung des neuen tschechoslowakischen Staates schlossen sich die lutherischen und die reformierten Christen in der Tschechoslowakei zur Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder zusammen. Und eines der ersten Dinge, die die neue Kirche tat, war die Einrichtung einer Fakultät für evangelische Theologie, damit ihre Theologiestudenten in Böhmen in tschechischer Sprache ausgebildet werden konnten. Hundert Jahre später ist die Fakultät immer noch stark und feierte im November 2019 den 100. Jahrestag ihrer Gründung mit einer Reihe verschiedener Veranstaltungen. Die Evangelisch-Theologische Fakultät feiert ihr hundertjähriges Bestehen weiterlesen

Die Diakonie dankt für Unterstützung aus dem Ausland. Was im Jahr 2019 in der Diakonie neu entstanden ist

11.Libanon školka v uprchlickém táboře(2)Dem ständigen Mangel an Finanzen für die Leistungen der tschechischen Diakonie aus staatlichen Ressourcen will die Diakonie jetzt mit verstärktem Fundraising entgegenwirken. Pilotversuche gab es schon im Jahre 2019 und sie wurden als erfolgreich und sinnvoll bewertet. Im Jahre 2020 wird das Projekt fortgesetzt. Die Diakonie dankt für Unterstützung aus dem Ausland. Was im Jahr 2019 in der Diakonie neu entstanden ist weiterlesen

Freunde der Diakonie unterstützten Familien und Kinder. Kurz über die Asylheime, denen die Kollekte „Schuhkarton“ geholfen hat

10.IMG_3619Fast eine Million tschechische Kronen spendeten am Jahresende vergangenen Jahres Freunde der tschechischen Diakonie für helfende und unterstützende Dienste für Familien und Kinder. Dank dessen können sich im Jahre 2020 unsere diakonischen Institutionen verbessern. Freunde der Diakonie unterstützten Familien und Kinder. Kurz über die Asylheime, denen die Kollekte „Schuhkarton“ geholfen hat weiterlesen

Bulletin 48 – advent 2019

Verehrte Leserinnen und Leser,

darüber, dass die Jahrestage in unserer Kirche nicht enden wollen, habe ich schon im letzten Editorial in diesem Sommer geschrieben. Und jetzt kommt ein weiterer Jahrestag, der auch wichtig ist. Er hat zwar kein keinen christlichen Hintergrund, aber er betrifft auch die Christen ganz existenziell, geht es in ihm doch um die Freiheit! Um die Freiheit von uns allen, Bürgern der ehemaligen Tschechoslowakei, die wie bei der samtenen Revolution errungen haben „im samtenen zärtlichen November“ des Jahres 1989. Also gerade vor dreißig Jahren!

Und wie ist es heute? Haben wir immer noch Grund zur Freude? Was und wohin ging uns in den 30 Jahren verloren? Zweifel und Fragen bestätigen uns in einem – der Kampf um die Freiheit endet nie.

Es macht keinen großen Sinn zu beschreiben, was Sie alles im neuen Bulletin erwartet, ein bedeutendes Ereignis möchte ich dennoch erwähnen, und dieses Mal wirklich ein kirchliches Ereignis – die ganz neue evangelische Schule mit dem Namen Filipka, mit deren Direktorin Sie im letzten Bulletin ein Gespräch lesen konnten, wurde im September wirklich feierlich eröffnet. In der Schule geht es fröhlich zu, zufrieden sind die kleinen Schüler und die Lehrer. Hoffen wir, dass dies immer so sein wird. Und hoffen wir auch, dass das neue Bulletin Ihr Interesse weckt.

Der Advent kommt, wir können uns wieder auf Weihnachten freuen, auf das Fest der Geburt von Gottes Sohn, der zu uns gekommen ist, um uns zu begleiten und zu trösten, um uns über dem Wasser zu halten und hauptsächlich um mit uns zu sein und über uns als Vision der kommenden Dinge.

Jana_PliskovaMit dem Wunsch von Gottes

Frieden grüße ich Sie für die ganze Redaktion Jana Plíšková

Bulletin 46 – Ostern 2019

Wir freuen uns, liebe Leser, dass wir Ihnen zu Ostern eine neue Ausgabe unserer Evangelischen Nachrichten aus Tschechien vorstellen dürfen. Wir müssen in ihr zu zwei Ereignissen zurückblicken, die nicht mehr nagelneu sind, für uns aber eine große Bedeutung haben.

Bulletin 46 – Ostern DE

Über das hundertste Jubiläum unserer Kirche haben wir bereits in früheren Ausgaben geschrieben, die große Jubiläumsfeier fand jedoch fast auf den Tag genau an dem gleichen Ort statt, an dem unsere Kirche im Dezember 1918 gegründet wurde. Einen Bericht davon sowie Links zu Photos und Video bringen wir also in dieser Ausgabe.

Jan Palach. Dieser Name ist unauslöschbar in die tschechische Geschichte eingegangen. Im Januar 1969 hat sich dieser Student knapp ein halbes Jahr nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch die sowjetische Armee und weitere Warschauer-Pakt-Truppen aus Protest gegen die Resignation der tschechischen Gesellschaft verbrannt. Nach einer Trauerfeier im Karolinum, der Aula der Prager Karlsuniversität, wo die akademische Gemeinde aber auch tausende weiterer Bürger von dem Verstorbenen Abschied nahm, wurde Jan Palach am Olšany Friedhof von Jakub Trojan, dem späteren Professor der Evangelisch-Theologischen Fakultät beerdigt. Ein Gespräch mit Prof. Trojan, in dem er an den Januar 69 zurückdenkt, können Sie auch in diesem Bulletin lesen. Ich möchte noch gerne darauf hinweisen, dass die Gedenkfeiern, die im Januar diesen Jahres in Prag am Nationalmuseum, wo sich Palach verbrannt hatte, stattfanden, würdig und angemessen waren und dass Synodalsenior Daniel Ženatý und weitere Vertreter des tschechischen ökumenischen Rats dabei zu Wort kamen.

Jana_PliskovaLiebe Freunde, Gott hat uns mit Ostern große Freude, Hoffnung und Frieden geschenkt. Mögen uns diese Gaben auch in der kommenden Zeit erhalten bleiben.

 Jana Plíšková

Bulletin 46 – Ostern DE

Bulletin – Sommer 2019

Verehrte Leserinnen und Leser,

wirklich große Jubiläen wurden in unserer Kirche von 2015 bis 2018 fast ununterbrochen gefeiert. Und es ist kein völliges Ende in Sicht. Im Juni dieses Jahres feiert die Diakonie der EKBB 30 Jahre, da sie paradoxerweise knapp vor der Samtenen Revolution und dem Regimewechsel gegründet wurde. Die Diakonie ist auf soziale Dienste spezialisiert und in diesen 30 Jahren ist ihr wirklich viel gelungen; sie wurde zu einer kompetenten und bekannten NGO, hat auch ein Zentrum für humanitäre Hilfe, das in Ländern, die von Hunger, Fluten und weiteren Katastrophen betroffen sind, aktiv ist. Es arbeitet auch in Flüchtlingslagern, die von Mitteleuropa weit entfernt sind. Und man muss auch sagen, dass die Diakonie nach der katholischen Caritas die zweitgrößte Organisation dieser Art in der Tschechischen Republik ist. Von diesem Jubiläum werden Sie sicherlich in der nächsten Ausgabe unserer Nachrichten lesen, aber wie es der Diakonie gelungen ist, fünf Schulen für junge Schüler im fernen Myanmar zu renovieren, können Sie schon in dieser Ausgabe lesen; wir freuen uns darüber.

Bulletin PDF

Die Schulen der Evangelischen Akademie – auch darauf kann unsere Kirche stolz sein. Der Wirkungskreis geht hier zwar nicht über Mitteleuropa hinaus, aber diese Schulen sind nicht weniger wichtig. In Brünn ist eine neue, siebte Schule entstanden, die den ansprechenden Namen Filipka trägt. Mehr darüber im Interview mit ihrer Direktorin.

Die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder steht für diejenigen ein, die aufgrund ihrer Überzeugungen oder ihres Glaubens an verschiedenen Orten der Welt unterdrückt werden. Auch wenn wir nicht die Möglichkeiten oder die Macht haben, aktiv einzugreifen, können wir auf diese Situationen hinweisen, Diskussionen veranstalten oder demonstrativ widerständige Versammlungen. Auch dazu lesen Sie mehr in unseren Nachrichten – sicherlich nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal. Glauben wir, dass Zeiten kommen, in denen keine Protestaktionen mehr notwendig sind! Wenn nicht hier und jetzt, dann doch einst im Reich Gottes. Daran halten wir fest.

Mit den besten Wünschen für einen friedlichen und möglichst frischen Sommer

Im Namen des Redaktionsrats

Jana_PliskovaJana Plíšková

 

 

Bulletin 46 – Ostern

Wir freuen uns, liebe Leser, dass wir Ihnen zu Ostern eine neue Ausgabe unserer Evangelischen Nachrichten aus Tschechien vorstellen dürfen. Wir müssen in ihr zu zwei Ereignissen zurückblicken, die nicht mehr nagelneu sind, für uns aber eine große Bedeutung haben.

Über das hundertste Jubiläum unserer Kirche haben wir bereits in früheren Ausgaben geschrieben, die große Jubiläumsfeier fand jedoch fast auf den Tag genau an dem gleichen Ort statt, an dem unsere Kirche im Dezember 1918 gegründet wurde. Einen Bericht davon sowie Links zu Photos und Video bringen wir also in dieser Ausgabe.

Jan Palach. Dieser Name ist unauslöschbar in die tschechische Geschichte eingegangen. Im Januar 1969 hat sich dieser Student knapp ein halbes Jahr nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch die sowjetische Armee und weitere Warschauer-Pakt-Truppen aus Protest gegen die Resignation der tschechischen Gesellschaft verbrannt. Nach einer Trauerfeier im Karolinum, der Aula der Prager Karlsuniversität, wo die akademische Gemeinde aber auch tausende weiterer Bürger von dem Verstorbenen Abschied nahm, wurde Jan Palach am Olšany Friedhof von Jakub Trojan, dem späteren Professor der Evangelisch-Theologischen Fakultät beerdigt. Ein Gespräch mit Prof. Trojan, in dem er an den Januar 69 zurückdenkt, können Sie auch in diesem Bulletin lesen. Ich möchte noch gerne darauf hinweisen, dass die Gedenkfeiern, die im Januar diesen Jahres in Prag am Nationalmuseum, wo sich Palach verbrannt hatte, stattfanden, würdig und angemessen waren und dass Synodalsenior Daniel Ženatý und weitere Vertreter des tschechischen ökumenischen Rats dabei zu Wort kamen.

Jana_PliskovaLiebe Freunde, Gott hat uns mit Ostern große Freude, Hoffnung und Frieden geschenkt. Mögen uns diese Gaben auch in der kommenden Zeit erhalten bleiben.